Das Landesweingut stellt sich vor
Ein Geheimtipp seit 1154: Das Landesweingut Kloster Pforta
Das Landesweingut Kloster Pforta liegt inmitten des Weinanbaugebietes „Saale-Unstrut“, in einer uralten, ausgesprochen reichen Kulturlandschaft mit einer über eintausend Jahre alten Weinbaugeschichte. Die ersten Nachweise über Weinbau, der vom Kloster Pforta und den Zisterzienser-Mönchen in Schulpforte ausging, stammen aus der Zeit unmittelbar nach der Klostergründung im Jahre 1137.
Unser Weingut befindet sich heute immer noch in den alten Fachwerkhäusern, die bereits den Mönchen als Klausen dienten. Hier erholen sich heute die Gäste aus allen Teilen der Welt, die uns am Ufer der Saale besuchen und ihren Aufenthalt in der malerischen Kulturlandschaft mit einem guten Glas Wein von Kloster Pforta krönen.
Wir sind zwar keine Mönche, aber Ihre legitimen Nachfahren
Mit dem Begriff Kloster assoziiert man Abgeschiedenheit, Askese und Abkehr vom weltlichen Leben. Aber die Kulturgeschichte Europas wäre ohne das Wirken von Mönchen, Orden und Klöstern gar nicht denkbar. Allein die Zisterzienser haben wesentlichen Anteil an der Entfaltung von Landwirtschaft, Metallurgie und Heilkunde – und im Besonderen an der Kultivierung der Weinregion an Saale und Unstrut und prägen bis heute das Landschaftsbild. Sie verstanden ihre Arbeit als eine „creatio continua“, als fortlaufendes Schaffen und Schöpfen.
Bereits 1154 wurde der zwischen Bad Kösen und Schulpforte liegende Pfortenser Köppelberg von den Klosterbrüdern aufgerebt. Diese Fläche ist noch heute in unserem Besitz und wird nach den Regeln modernen Weinbaus mit vorwiegend autochthonen Rebsorten (d. h. Reben, die nur in einem bestimmten Gebiet der Erde angebaut werden und dort auf eine lange Tradition zurückblicken können) bewirtschaftet.
Die Winzerhäuser und Gewölbekeller der Mönche, die ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert stammen, sind seit 2001 wieder Hauptsitz, Produktionsstätte und Verwaltung des heutigen Gutes. Unsere Vinothek befindet sich im 1857 erbauten und sehenswerten Torhaus des Klosters in Schulpforte direkt an der B 87 zwischen Naumburg und Bad Kösen.
Die Rebflächen des Gutes mit einer Gesamtgröße von 48 Hektar liegen an der Saale zwischen Bad Kösen, Naumburg, Goseck, Eulau und Freyburg.

